Konzeption

"Das Konzept der modernen Hundeerziehung versteht sich auf gewaltfreie Methoden, dem besseren Verständnis von gegenseitiger Kommunikation und dem Aufbau von Vertrauen." Gloria Hager

 Im Laufe der Zeit haben sich die Methoden der Hundeerziehung deutlich geändert. Wo früher das Stachelhalsband das Maß aller Dinge war legt man heute Wert auf modernere Methoden und Ansätze. 

 

 

"Das Konzept von Cara-Mia Tierpsychologie baut auf Vertrauen, die partnerschaftliche Zusammenarbeit, gewaltfreie Methoden und Spaß am lernen! Denn nur durch positives Training kann sich Verhalten in eine positive Richtung verändern."

 

 


 


Versuch- und Irrtumslernen

Der Hund lernt, ebenso wie sein Urvater der Wolf, durch Versuch- und Irrtum. Man unterscheidet zwischen angeborenem- und erworbenen Verhalten. Erworbenes Verhalten wird im Laufe der Entwicklung perfektioniert. Dies kann man auch in der Erziehung und Ausbildung sehr gut umsetzen. Verhalten was sich nicht lohnt, wird nicht mehr ausgeführt. In der Tierpsychologie machen wir uns dieses Lernverhalten zu nutze und können das von uns gewünschte Verhalten mit Belohnungen verstärken. 

 

 

 

Über Vertrauen und Bindung zum perfekten Begleiter

Bindung erfordert Vertrauen. Aber mit Vertrauen muss nicht unbedingt eine Bindung entstehen. Um mit Hunden erfolgreich zu arbeiten erfordert es beides. Besonders unsichere oder ängstliche Hunde profitieren von einer gefestigten Bindung zu ihren Menschen. Nur so kann ein unschlagbares Mensch-Hund-Team entstehen.

 

 

 

 

Grenzen und Regeln

Unter Grenzen verstehen viele immer noch etwas negatives. Tatsächlich aber schaffen Grenzen Sicherheit und bauen Vertrauen auf. Der Hund ist ein Rudeltier. Ohne die anderen Rudelmitglieder würde er sehr verwundbar und leichte Beute sein. Dementsprechend hält sich der Hund an seine Menschen. Ein Hund der sehr viele Freiheiten hat und stets selbst entscheiden muss, ist schnell mit der Situation überfordert. Wir als Menschen stellen dem Hund Ressourcen zur Verfügung und zeigen den Hund unsere Welt. Mit liebevoller Konsequenz erreicht man so viel mehr als mit dem "Kopf durch die Wand" Prinzip. Der Hund ist ein anpassungsfähiger Begleiter. Dementsprechend können wir über klar definierte Ziele den Weg für ein glückliches Zusammenleben ebnen.

 

 

 

 

Mit Spaß und Freude arbeiten

Ich halte nichts von schmerzenden Hilfsmitteln (Stachelhalsband, Elektrohalsband, endlos Würger, Geschirre die sich unter den Achseln zusammen ziehen usw.).  Utensilien wie endlos Würger und Stachelhalsbänder stumpfen mit der Zeit ab, Sprich: der Hund gewöhnt sich an den unangenehmen Druck. Außerdem können solche Hilfsmittel zu gesundheitlichen Problemen führen. Es sind bereits Vorfälle bekannt bei denen ein Stachelhalsband die Luft- und Speiseröhre durchbohrt hat. Ebenso die endlos Würger die auf Dauer den Kehlkopf schädigen können. All diese Sachen sind frei verkäuflich und die Benutzung ist legal (mit Ausnahme des Stromhalsbandes). Der Missbrauch ist also vorprogrammiert.

Lernen mit Zwang führt häufig zu Gegenwehr seitens des Hundes. Und ist deshalb für ein erfolgreiches und nachhaltiges Lernen nicht empfehlenswert. Stress, Wut und daraus resultierende Aggression sind die Folgen solcher Trainingsmethoden. Die daraus folgenden Reaktionen und Emotionen können sich sogar nachteilig auf den Trainingserfolg auswirken da Stress oder Angst den natürlichen Lernprozess behindert.

Es ist so viel schöner zu sehen, dass ein Hund mit Freude und Begeisterung mit seinen Menschen arbeitet. Das ist mein Ziel und das ist es was mich antreibt.

 

 

Ein individueller Charakter erfordert individuelles Training!